Samhain
In der Nacht
des 31.Oktobers auf den 01. November, einem ursprünglichen
Vollmondtermin findet Samhain statt. Im Germanien vergangener Tage, war das Fest
auch unter dem Namen "Winternacht" bzw. "Winteranfangsopfer"
bekannt. Das Jahr beginnt mit Samhain, dem Anfang des Winters, denn der
keltische Kalender kannte nur Winter und Sommer. Samhain ist von seiner Funktion
her in erster Linie Toten– und Ahnenfest, dass von der Kirchen als
Allerheiligen bzw. Allerseelen vereinnahmt wurde. Die Ersatzfeiertage wurden im
9. und 11. Jahrhundert (exakt in den Jahren 835 n.Zt. bzw. 1006 n.Zt.) von der
Kirche eingeführt. In zweiter Linie, stellt Samhain das Fest der Kriegers und
des Alls da. Samhain befindet sich in stetiger Wechselbeziehung zu dem Hexenfest
Beltane, welches in der Nacht auf den 01.Mai gefeiert wird. Geweiht ist dieses
Hochfest den Göttern Odin / Wotan, Frigg und Tyr.
Zu Samhain, steht die Anderswelt weit offen, die Vergangenheit und die Gegenwart
verbinden sich und die Geister der Ahnen passieren die flammende Regenbogenbrücke
Bifröst ins Reich der Menschen. Unter dem amerikanisierten Namen "Halloween",
ist das Fest der Geister wohl besser bekannt. Irische Einwanderer brachten
diesen Brauch mit nach Amerika. Der Name entstand folgendermaßen: Auf Englisch
heißt Allerheiligen "All Hallows Day". Die Nacht vor Allerheiligen
wird mit "All Hallows Even" übersetzt. Dieses "All Hallows
Even" wird verkürzt als "Halloween" ausgesprochen. Demnach
handelt es sich bei den dem Namen "Halloween" bereits um eine
christianisierte Bezeichnung.
Zu den Bräuchen um Halloween: Die hässlichen Masken sollen bei dieser Art von
"bösen Fasching" die Geister vertreiben. Zu dem gibt es noch
"Trick or Treat (Streich oder Gaben"), wobei die Kinder mit
sogenannten "Boo Bags bzw. Halloween Bags" um die Häuser ziehen, Süßigkeiten
sammeln und wenn sie diese nicht bekommen die Häuser mit faulen Eiern bewerfen.
Besonders bekannt zu dieser Zeit ist die extra für Halloween hergestellte Süßigkeit
"Candy Corn" die zuckerfrei ist und überwiegend aus Mais besteht. Im
Schnitt verzehren die Amerikaner davon zu Halloween ca. 10 Millionen Kg! Was natürlich
auch zu Halloween gehört sind die Lichterketten ("Luminaires"), die
meist in fahlem oder düsteren Gelb verwendet werden.
Die Tradition der Kürbislaternen stammt von der Geschichte "Jack O'
Laterne". Jack, ein Schmied hatte so hinterlistig wie er war, den Teufel
3mal überlistet, als dieser ihn in die Hölle holen wollte. Also versprach der
Teufel, Jack nie mehr zu holen. Als seine Zeit gekommen war starb Jack. Am
Himmelstor ließ man ihn aber nicht eintreten, da er sein Leben lang falsch,
hinterlistig und geizig gewesen ist. Vor dem Tor der Hölle sagte man ihm, dass
er auch nicht hinein dürfte, weil es ja das Versprechen des Teufels bekommen
hatte. Da es auf der Erde bitterkalt und dunkel war bekam er jedoch ein Stück
glühende Kohle direkt aus dem Höllenfeuer. Diese Kohle steckte Jack in eine
ausgehöhlte Rübe und wandelt seither als verdammte Seele am Vorabend zu
Allerheiligen durch die Dunkelheit...
Quelle:
www.naudhiz.org
