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Die Bruchhauser Steine

Nähe Bonn - A3/A61

 

 

Diese vier Hügel sind mehr als einfache Felsen. Wenn man in dieser schroffen Gegend umherschweift und nicht gerade einem Spaziergänger in signalgelbfarbener Regenjacke begegnet, fühlt man sich an einen anderen Ort, in eine andere Zeit zurückversetzt, keineswegs aber an einen Hügel im nahegelegenen Sauerland. Der erste und höchste Felsen heißt Feldstein und trägt demonstrativ ein Kreuz, um deutlich zu zeigen, welcher Gott hier jetzt herrscht. Früher waren es sicher mehrere, denn Funde aus dem 6. Jahr-hundert v. Chr. beweisen, dass dies hier schon lange ein Kultort war/ist.

 

 



Außerdem handelt es sich hier um die älteste Wallanlage des Sauerlandes. Den Feldstein zu erklimmen ist schon etwas anstrengend. Auch wenn ein Geländer den Weg weist und Hilfestellung gibt, ist es schon eher "klettern" als "spazieren" und macht als leichte Herausforderung umso mehr Spass. Oben angekommen wird man für seine Mühen in jedem Falle von einer weiten Aussicht belohnt und spürt, dass man hier nicht der erste ist, der über Sinn und Unsinn des Lebens nachdenkt. Von hier hat man auch einen guten Blick auf die anderen Steine, den Goldstein, Bornstein und den Ravenstein. Wenn man wie wir, einen Tag mit herrlichem Wetter für einen Tagesausflug an die Bruchhausener Steine wählt, mit dieser Aussicht und einem atemberaubenden Sonnenuntergang belohnt wird, dann sind auch die DM 3,50 "Wegzoll" und die geringe Parkgebühr zu verschmerzen, die ein einsamer alter Wächter dort erhebt.











Wenn man sich noch mehr Zeit nimmt, die Umgebung zu erkunden, trifft man sogar auf eine erfrischende kleine Quelle am Rand eines der Rund-Wanderwege. Leider hatten wir bislang noch nicht das Glück von der Drachenflug-Startrampe beim oberen Parkplatz der Steine, einen Flugsportler in die weite bewaldete Ebene gleiten zu sehen. Aber da dieser wunderschöne Ort zum Glück auch nicht vielmehr als eine Autostunde entfernt liegt, werden wir garantiert noch das ein oder andere Mal die Steine besuchen, in der Zeit zurückreisen und vielleicht auch einen Flieger beobachten dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© 2000 Andreas Erlenkötter Quelle: www.dasvermaechtnis.de

 

 
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