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Der Dolmen von Lehmsiek

A7 Eckernförde


Dieses Beispiel sollte der Interessierte mit Abbildung im Lexikon finden, wenn man unter "Dolmen" nachschlägt. Denn formschöner kann er kaum sein und auch wenn es so aussieht, als habe man hier ein Megalith-Monument nachbauen wollen, steht der Dolmen von Lehmsiek eben seit Jahrtausenden genau an diesem Ort.


Unklar ist wieder einmal die genaue Motivation oder der Grund für die immense Anstrengung der Erbauer, diese schweren grauen Findlinge hier aufzustellen. Auffällig ist die Form und Ausrichtung der Steine.

Stefan Lenz, einer meiner besten Freunde, mit dem ich einige Megalithen in Schleswig-Holstein besuchte, vertrat die Meinung, dass dieses begehbare Steinhaus vielleicht mal von einem Weisen als Herberge bewohnt wurde, der aufgrund der perfekten Ausrichtung nach Osten von der aufgehenden Sonne geweckt wurde. Möglich ist aber auch hier die Nutzung als Grabstätte, denn die Grundfläche bietet eben Platz für einen Menschen. Mit Bedacht wurde auch hier dieser Ort gewählt - von diesem Hügel aus hat man einen wirkungsvollen Blick auf eine grandiose Ebene.

Wir hätten gerne noch mehr Zeit an diesem Muster-Dolmen verbracht, aber ein unangenehmer, nicht endender Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung.

© 2000 Andreas Erlenkötter Quelle: www.dasvermaechtnis.de

 
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