Start Die Seherinnen
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*Arbeitsstatus-Ideensammlung-Konzept*

Die Seherinnen/Priesterinnen

Eine besondere Bedeutung kam den Seherinnen zu. Sie waren das "Fachpersonal" für Weissagungen und Richtungsgebung für die Zukunft, insbesondere mit politischer Bedeutung. Priester und priesterinnen konnten auch Seherinnen sein, waren jedoch auf auch nur für die richtige und exate Durchführung der Rituale vernatwortlich.

Herausragende Seherinnen waren Veleda (geriet 77 n. Chr. in römische Gefangenschaft) , Albruna und auch Walpurga.

Auf die Orakel, den rat und die Wieissagungen der Seherinnen wurde viel Wert gelegt. fast wurden sie wie Heilige bzw. Götter behandelt und konnten sich manche extrovertiertheit leisten. So war es auch auf Seiten der Römer übliche Praxis mit geschenken, Versprechen und Schätzen Seherinnen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Im Zuge der Vermischung bzw. der Kulturaustausches waren durchaus auch einige seherinnen bereit für römische Interessen zu arbeiten.

Eine Seherinn der Chatten schaffte es als wichtiges Orakel für Kaiser Vitellius zu arbeiten.

Priester und Priesterinnen waren für die Durchführung der Kukltischen handlungen zuständig, konnten auch juristische befugnisse haben und wurden auf längeren (Raub)zügen mitgenommen. Ihnen oblag der Kontakt zu den für den Moment notwenigen Gottheiten ebenso wie die Mitführung von kultischen Gegenständen.

Eine reine priesterschaft läßt sich nicht nachweisen. Vieles deutet daraufhin, dass die priesterschaft aus dem höheren gesellschaftlichen bereich kam und somit meist auch Träger von juristischer und politischer Gewalt waren bzw. umgekehrt. Führer mit politischer und/oder juristischer Gewalt nahmen auch Aufgaben der Priesterschaft wahr.

 
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